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eusebio sempere
Alicante, 1923
Eusebio Sempere (*1923-1985) ist auf internationaler Ebene der bekannteste Künstler aus Alicante und einer der relevantesten spanischen Künstler der zweiten Hälfte des XX. Jahrhunderts. Sein Werk dreht sich immer um geometrische Abstraktion – manchmal kinetisch, oft aber auch lyrisch und Landschafts-pittoresk – und weist eine künstlerische Entwicklung auf, die von hervorragender Kohärenz geprägt ist. Ende der 40er Jahre zog er nach Paris, wo er auf Palazuelo, Chillida, Braque, Herbin, Vasarely, Klee, Mondrian und Kandinsky traf. In der französischen Hauptstadt würde er schließlich seine eigene, abstrakt-geometrische Sprache entwickeln und das Figurative, dem er sich zuvor in seiner großartigen Serie mit Gouache auf Karton widmete, hinter sich lassen. Jahre später, im Jahre 1960, kehrte er nach Spanien zurück und ließ sich in Madrid nieder. Ohne das Feld der abstrakten Geometrie zu verlassen, sind seine Werke fortan von der spanischen Landschaft inspiriert. Auch von den Formen, den Farben und den Strukturen, die in dem Freundeskreis der Informalisten beliebt sind, lässt er sich inspirieren. Diese trifft er vor allem in Verbindung mit dem Museum für Abstrakte Kunst in Cuenca oder der Galerie Juana Mordó in Madrid. Er erntet Erfolg und Anerkennung und ist auf diversen nationalen sowie internationalen Biennalen und Ausstellungen präsent.