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manuel rivera
* 1927 Granada - † 1995 Madrid
1951 siedelte Rivera nach Madrid über, um dort zu einem der bedeutendsten Vertreter der spanischen Nachkriegskunst zu werden. Wie viele aus seiner Generation, begann er in einer akademischen Tradition, wandte sich bald jedoch der Abstraktion zu. Vor allem interessierte ihn das Licht als Gestaltungsmittel.
In der Zeit wählten die Künstler neue Materialien für ihre Kunst aus. Rivera arbeitete seit 1957 mit Drahtgeweben und Gitterstrukturen, mit denen er eine neuartige und einzigartige Bildform entwickelte. Diese „Arte Povera“ beruht auch auf der damaligen ärmlichen Situation des Landes nach den Krieg (obwohl der Begriff einige Jahre später in Italien für eine entsprechende Kunstrichtung aufgetaucht ist). Die Nutzung dieser „anderen“ Materialien war auch in Spanien die Grundlage für die „andere“ Kunst, die diese Künstler machten, die aber zu diesem Zeitpunkt nicht akzeptiert war. Manuel Rivera war zudem Mitbegründer der Gruppe „El Paso“ (1957), die sich gegen die Francodiktatur ausdrückte.