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jordi urbón
*1962, Puigcerdà
Jordi Urbón (*1962, Puigcerdà) kreiert in seinen Computer generierten Bildern fiktive Welten, die er mit kleinen Erzählungen anreichert. Die Figuren seiner Bilder finden sich an surrealen, traumartigen Orten wieder, die aus ihrem Unterbewusstsein hervorzutreten scheinen und an den innersten Emotionen der menschlichen Existenz rühren. Oftmals portraitiert er sich selbst und tritt als Protagonist seiner Arbeiten, mal als Held, mal als clownesker Gänsehirte auf. In seinen Bildern reflektiert er mit viel Ironie und Humor die Rolle des Künstlers und der Kunst und verweist in den neu-geschaffenen Welten durch Anspielungen auf die Kunst als Medium zur Erweiterung der Realität.
Bildnerische Mittel wie die Malerei finden zwar Anklang  und verschwinden in seinen Werken nicht gänzlich, aber sie werden durch neue künstlerische Strategien, Medien und Arbeitsmethoden ersetzt. Für seine digitalen Malereien bedient sich der Künstler verschiedener Techniken wie Fotografie, Zeichnung, Malerei und digitalen Texturen.
Urbón illustriert auf poetische Weise und durch starke Bilder die Themen, die ihn beschäftigen, und eröffnet bei genauem Betrachten neue Welten, voller Anspielungen, Metaphern und mit einer Vielfalt von Bedeutungen aufgeladen.