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antonio saura
* 1930 Huesca - † 1998 Madrid
1953 zieht er nach Paris und wird Mitglied der Surrealisten-Gruppe. Er nimmt 1958 an der Biennale in Venedig, 1959 an der Documenta II und 1977 an der Documenta VI in Kassel teil. 1960 erhält er den Guggenheim Preis in New York, wo er ein Jahr darauf in der Galerie Pierre Matisse ausstellt. Neben satirischen Arbeiten auf Papier entstehen erste Radierungen und Serigraphien. Im Jahr 1964 erhält er, zusammen mit Chillida und Soulages, den Carnegie-Preis. Saura trägt in entscheidender Weise zur Bildung der Gruppe El Paso bei. Er gehört zu denjenigen Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, die sich fast ausschließlich über das Thema der menschlichen Figur bildnerisch ausgedrückt haben. Werke von Antonio Saura befinden sich u.a. im Museum of Modern Art von New York, im Centre Georges Pompidou von Paris, im Stedelijk Museum von Amsterdam, der Tate Gallery von London, in der Nationalgalerie Berlin, im Museum des 20. Jahrhunderts in Wien und im Centro de Arte Reina Sofia in Madrid.