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OR
Bilder
1. Juni - 4. August 2007
OR zeigt die Arbeit des Künstlers eugenio ortiz (Baskenland, 1956). Er bringt geometrische Werke großer lyrischer Ausdruckskraft hervor. Voller Sensibilität gestaltete Oberflächen distanzieren sich von der mathematischen Kälte, der seine Motive offenbar verpflichtet sind. Stets gibt es eine Nuance, einen glücklichen Zufall, womit dem Künstler die Herstellung einer Verbindung mit dem Blick des Betrachters gelingt. Seine Werke besitzen räumliche Größe, sie verleihen dem Raum, den sie an sich reißen, große Macht.

Ausgebildet in Madrid, Florenz und New York, zeigt Eugenio Ortiz eine Gruppe von Werken, in denen die Suche nach Farbe und Raum gleichzeitig ineinander fließt. Eine Arbeit voller Kontraste zwischen Expansion und Beherrschung der Farbe, physischer Präsenz und determinierter Örtlichkeit, aber auch zwischen Schutzlosigkeit und Zerbrechlichkeit als zentrale Motive seiner Malerei, in denen die Persönlichkeit des Künstlers durchleuchtet wird: metaphysische Reflexion, Konzentration und Stille.

Es handelt sich um die erste Ausstellung von Eugenio Ortiz in Deutschland, obwohl er hier als Künstler nicht unbekannt ist, weil einige seiner Werke schon Teil von privaten Sammlungen sind. Wenn es ein Detail gibt, welches ihn mit den großen baskischen Künstlern verbindet, so ist es die Suche nach Klarheit und Nüchternheit im Moment des Ausdrucks: ohne überflüssige Elemente und nach der Tiefe strebend, die sich verbindet mit der zeitweiligen Transzendenz.
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