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20.06.2017

"Mixtapes" - Gonzalo Fuentes

23.06. - 25.08.2017

Vom 23.06. bis 25.08.2017 präsentiert die Galerie 100 kubik anlässlich der K1 #5, Sommernacht der Kölner Innenstadt-Galerien folgenden Künstler:

Der spanische Maler Gonzalo Fuentes (*1991, Málaga), der zum ersten Mal in der Galerie 100 kubik ausstellt, präsentiert seine neue Serie „Mixtapes“.
Die Werke stellen Kompositionen verschiedener architektonischer Räume dar, die sich gegenseitig überlappen und so eine Einheit bilden. Die gemalte Ebene eines Werks zeigt sich als spielerischer sowie begehbarer Ort der Reflexion, dem es möglich ist, sich dem Betrachter in multiplen Formen zu offenbaren.
Ein Mixtape ist eine Zusammenstellung von Liedern, die ursprünglich auf einer Kassette aufgenommen wurden. Die Lieder lassen sich sequenzartig oder nach gemeinsamen Charakteristika wie Erscheinungsjahr, Genre oder anderen Aspekten sortieren. Viele Enthusiasten glauben, dass eine gepflegte und geordnete Auswahl der Abfolge innerhalb einer Zusammenstellung eine größere künstlerische Leistung darstellt, als die Summe der einzelnen Lieder.
Dem Begriff „Mixtape“ ist auch die Idee der Rekonfigurierung eines architektonischen Raumes und der Malerei inhärent, die den Künstler interessiert. Es handelt sich um eine Strategie der Aneignung von Raum durch malerische Mittel, die sich gegenseitig überlappen und auf diesem Weg ein Ganzes bilden. Eine Installation, in der die Malerei der Leinwände sich mit ihrem Umfeld kreuzt, um sich in ein Instrument zu verwandeln, welches das mentale Konzept des umliegenden Raumes zu formen im Stande ist.
Seine Gemälde präsentiert der Künstler wie ein räumliches und kompositionelles Spiel, in dem das diskursive Potenzial einerseits auf Akkumulation und das Zusammenspiel von Modulen sowie andererseits auf der Vorstellung von der Malerei als Teil von einem größeren Ganzen beruht.
In einer ersten Annäherung an die „Mixtapes“ Serie setzt Fuentes den Raum mit musikalischen Partituren und die Zusammenstellung diverser Module mit kleinen Kompositionen gleich. Die Module sollen als Maßeinheiten einer visuellen Melodie zu begreifen sein, die sich ausbreitet und von dem physischen Raum adaptiert wird.