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04.08.2016

POSITIONS Berlin 2016 - Stand 1.16

Von Donnerstag, den 15. (Vernissage) bis Sonntag, den 18. September!

Am Stand der Galerie 100 kubik werden vier Künstler präsentiert: Waldo Balart (1931, Banes, Kuba), Carlos Albert (1978, Madrid, Spanien) Matías Krahn (1972, Santiago, Chile) und Ignacio Llamas (1970, Toledo, Spanien).

Waldo Balart (1931, Banes, Kuba) ist ohne Zweifel der größte Vertreter der Konkreten Kunst des Iberoamerikanischen Raums und eine wichtige Figur in der internationalen Kunstszene. Einige Werke des Künstlers befinden sich bereits in wichtigen deutschen und internationalen Sammlungen Konkreter Kunst und wurden einem breiten Publikum bisher nur in Institutionen und Museen in Deutschland zugänglich. Durch sein fortgeschrittenes Alter ist er ein lebendiger Zeitzeuge und Wegbereiter seiner Kunstrichtung und die Präsentation seiner Werke an unserem Stand bietet eine einmalige Gelegenheit, sich der Person Waldo Balart und seinem Werk durch die Ausstellung früher und auch aktueller Werke aus verschiedenen Epochen zu nähern.

Von internationalem Rang sind auch die anderen Künstler, die am Stand präsentiert werden: Carlos Albert (1978, Madrid, Spanien) zeigt sein leistungsstarkes bildhauerisches Werk, in dem die Linie aus Schmiedeeisen im Mittelpunkt steht und sich in konstruktiven poetischen Kompositionen organisiert. Er ist ein junger Künstler, der von der spanischen Kritik sehr geschätzt und oft als Nachfolger der bildhauerischen Tradition von Julio González, Jorge Oteiza und Eduardo Chillida gehandelt wird. Diese Tradition aktualisiert Albert mit seiner Geometrie und überführt sie in die heutige Kunstszene.

Matías Krahns (1972, Santiago, Chile) Werken liegt seit jeher eine poetische Formensprache zugrunde, die von Zeitlosigkeit und einer liebevollen surrealistischen Konnotation geprägt ist. Leuchtende Farben und geometrische, aber dennoch konkrete Formen fügen sich harmonisch zusammen und verweisen auf ein lyrisches Potenzial sowie auf den Wunsch, die Welt zu begreifen.

Zum anderen präsentieren wir das fotografische Werk Ignacio Llamas‘ (1970, Toledo, Spanien). Er erbaut imaginäre Architekturen aus winzigen Gegenständen, die es schaffen, die Fotografie in ein Objekt mit Skulptur- und Installationscharakter umzuwandeln. Das Licht und der Raum stellen den Mittelpunkt seines Werks dar. Llamas hat im Februar 2016 von dem spanischen Kunstkritiker-Verband den Preis für „den besten noch lebenden, spanischen Künstler“ erhalten. Einen Preis, den man auf Grund der Qualität seiner Berechtigung berücksichtigen sollte.

Mit diesen unterschiedlichen künstlerischen Positionen präsentieren wir an unserem Stand eine Auswahl der wichtigsten spanischen und lateinamerikanischen Künstler des 21. Jahrhunderts.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand!